Das Kochmesser ist der europäische Klassiker: eine lange, bauchige Klinge, gemacht für den Wiegeschnitt. Man setzt die Spitze auf und wiegt die Klinge durch Kräuter, Zwiebeln und Gemüse — ideal für alle, die klassisch schneiden gelernt haben.
Das Santoku — japanisch für „drei Tugenden“ — ist kürzer, flacher und feiner geschliffen. Es will nicht gewiegt, sondern gerade auf und ab geführt werden. Dafür belohnt es mit hauchdünnen Scheiben und einem sehr leichten, präzisen Schnittgefühl, besonders bei Gemüse und Fisch.
Die ehrliche Antwort auf die Titelfrage: Es kommt auf die Schnitttechnik an. Wer wiegt, greift zum Kochmesser; wer hackt und zieht, zum Santoku. In vielen Küchen ergänzen sich beide — das Kochmesser für die grobe Arbeit, das Santoku für alles Feine. Beide gibt es bei Dravone einzeln, mit Solinger Klinge und Walnussgriff, passend zu den Schlitzen des kindersicheren Messerblocks.